Totes Holz.

18. Februar 2012 von

Da aufgrund der Euro-Kriese alle langen Sätze im EU-Parlament gebraucht werden, hier nur ein paar Fragmente:

Grau in Grau.
Baum-Leichen.
Totes Holz.
Stein zu Stein.

Das Bild stammt aus dem Berchtesgadener Land und damit mal wieder aus Deutschland (zu einer Zeit in der es noch warm war – im Folgenden “Sommer” genannt).

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Before the rain.

23. Dezember 2011 von

Auch wenn die Sonne scheint bietet Seattle eine faszinierende Aussicht. Besonders zu empfehlen ist dafür das Columbia Center, dessen Besucherplattform ist nicht nur viel günstiger als die der Space Needle, sondern sie liegt auch fast 100 Meter höher.
Auf dem 25-mal größeren Originalbild kann man auch noch sehr schön auf Entdeckungsreise gehen, aber ich will hier die Flickr-Kapazität nicht überlasten.

Seattle_Panorama

After the rain.

21. Dezember 2011 von

Seattle ist mit fast 200 Regentagen pro Jahr vermutlich die zweitnasseste Stadt direkt hinter Atlantis. So war es nicht weiter verwunderlich, dass der Himmel auch bei meinem viertägigen Besuch kurz seine Pforten öffnete. (Eigentlich ist das ja eine recht komische Redewendung und man würde statt Wasser einen Schwall von Heiligen erwarten die herunter regnen…oder aber eine Schar von Spitzbuben, die in die entgegengesetzte Richtung unterwegs sind um ein paar goldene Harfen zu stibitzen…).
Das Gute an dem himmlischen Wasser jedoch war, dass sich eine Pfütze fand in die die Hochhäuser am Hafen fast hinein passten.

Seattle

Graue Berge.

9. November 2011 von

Bei Touristen ist schlechtes Wetter nicht gerne gesehen. Hat man allerdings zufällig eine Kamera dabei, kann der durchschnittliche “mein-Glas-ist-halb-voll”-Optimist durchaus positive Seiten entdecken. In dieser Aufnahme unterstützen die regenschwangeren, grauen Wolken die düstere Atmosphäre der schroffen Gebirgslandschaft des Yosemite Nationalparks, wie es kein blauer Gute-Laune-Himmel gekonnt hätte. Im Hintergrund kann man übrigens die charakteristische Form des Half Dome erkennen.

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Neulich am Mirror Lake.

29. Oktober 2011 von

Einst füllte der See, der sich aus dem Schmelzwasser inzwischen längst verschwundener Gletscher speiste, den Großteil des Yosemite Valley. Doch obwohl der Mirror Lake inzwischen nur noch einen Bruchteil seiner ursprünglichen Größe ausmacht, so ist er immer noch groß genug, damit sich ganze Berge in seiner spiegelglatten Oberfläche reflektieren können.

Mirror Lake Yosemite Valley

Strg + C, Strg + V.

22. Oktober 2011 von

Während der so genannten “Fleet Week” kommen zahlreiche Schiffe der US Streitkräfte, die kürzlich in Operationen fern der Heimat eingesetzt waren, in die Häfen großer Amerikanischer Städte. Dieses Jahr sind in San Francisco über 10.000 Seeleute vor Anker gegangen. Die Tradition soll den Kontakt zwischen Zivilbevölkerung und Soldaten sicherstellen. Begleitet wird das ganze oft von militärischen Demonstrationen, wie beispielsweise spektakulären Flugschauen der Blue Angels.

fleet week

Ghost Town Bodie.

13. Oktober 2011 von

“Goodbye God, I’m going to Bodie”,

schrieb ein kleines Mädchen zur Zeit des Gold Rush in ihr Tagebuch. Sie hatte erfahren, dass ihre Familie von San Francisco in die damals florierende Stadt hoch oben in der Sierra Nevada ziehen würde. “Goodbye God”, weil die zu ihrer Blütezeit über 10.000 Einwohner große Stadt allerlei Gesinde anzog und Schießereien an der Tagesordnung waren. Auch die Natur machte es den Goldsuchern nicht leicht – im Sommer extrem heiß und im Winter bis zu 7 Meter Schnee.
Inzwischen ist die Stadt seit mehr als 70 Jahren verlassen und wird vom Staate Kalifornien in einem Zustand des “arrested decay” gehalten, so dass man auch ohne Westernfilme einen Eindruck der damaligen Zeit bekommen kann.

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Erfrischung gefällig?

1. September 2011 von

Bei den hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Woche waren die, mit drei Litern pro Kopf großzügig bemessenen, Wasserreserven schon oft vor der Mittagszeit aufgebraucht. Wie erfrischend war es da, wenn man verschwitzt und von Sonne und Wandern erhitzt, plötzlich auf eine Gebirgsquelle oder einen kleinen Bach stieß. Mit dem klaren, kühlen Wasser hatte man sich schnell den Kopf benetzt, den Durst gelöscht und die leeren Flaschen wieder aufgefüllt. Köstlicher kann Wasser ohne Hopfenzusatz gar nicht schmecken.

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Berchtesgadener Land.

1. September 2011 von

“Landschaftlich ist das hier das schönste, das Deutschland zu bieten hat!”, höre ich einen Touristen nach einem eindrucksvollen Tag im Berchtesgadener Land in sein Handy sagen.
Wenn man bergige Alpenlandschaft mag fällt es leicht dieser Aussage zuzustimmen, denn die Natur ist hier wirklich beeindruckend. Bei gutem Wetter hat dies freilich zur Folge, dass die überquellenden Wanderpfade doch eher an das Gedränge an Supermarktkassen erinnern (und ja, der andere Wanderweg geht tatsächlich immer schneller voran). Doch man wird entschädigt mit wunderschönen Anblicken, beispielsweise dem Königssee, wenn dieser nach etlichen Wanderstunden endlich im Tale auftaucht und einem blaugrün entgegen funkelt.
Und so voll, dass man mehr als halbstündig anderen Wanderern begegnet, ist es nun auch wieder nicht.

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Boom.

20. Juni 2011 von

Von mehreren kleinen Explosionen nicht aus dem Schlaf, aber zumindest vom gemütlichen Sofa hoch gerissen, stürmten wir zum hinteren Fenster. So reiserisch würde ich gerne beginnen, aber es wäre gelogen. In Wirklichkeit hatten meine Freundin und ich das dumpfe Dröhnen schon recht lange vernommen, als wir entschieden den spannenden Film zu pausieren und nach der Lärmquelle Ausschau zu halten. Am Küchenfenster wurden wir fündig und identifizierten das Abschiedsfeuerwerk des diesjährigen Karlsruher Rummels als Übeltäter. Doch bei so einem Anblick bereut man es nicht lange aufgestanden zu sein.

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