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Chlorophyll-Grün.

Montag, 3. Mai 2010

Als ich gestern im Wald joggte, war ich sehr begeistert von den vielen Grüntönen, die sich mir trotz des Nieselregens darboten. Allerdings war es auch der Regen, der mich davon abhielt gleich nach dem Duschen noch einmal hinauszufahren, um die einfarbigen und trotzdem bunten Blätter abzulichten. Zum Glück habe ich noch ein Foto aus dem Garten des Königspalastes in Casablanca, auf dem die Gärtner ein fast ebenso schönes Grün gedeihen ließen.

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Oase.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Um symbolisch das Ende der kurzen Bild-freien Zeit einzuläuten: Eine Oase mitten in der kargen Vor-Atlas-Landschaft Marokkos.
Außerdem Glückwünsche an Micha wegen seiner Diplomarbeit.
Und Grüße an Maxi, von dem ich mich zu dieser Postlänge inspirieren lies.

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Der Gauklerplatz.

Montag, 9. November 2009

“Djemaa el-Fna, Versammlungsort der Toten, ein weitläufiger Platz von der Farbe getrockneten Bluts. Dort herrscht Trubel, herrscht immer Trubel. Aus der Umgebung sind, wie sie das schon seit Jahrhunderten tun, Berber gekommen. Und der der Fremde, der mit jeder Sekunde fremder wird, darf auch dabei sein, ein bleicher Zuschauer auf einem orientalischen Jahrmarkt, ein Spaßmacher mit einem Guckkasten, Teil einer Minderheit, die man nicht belästigt.
Es sieht aus, als sei es schon immer so gewesen: Das Gebäude der Busgesellschaft, das Postamt, die Medina umklammern den Platz, und auf diesem die Zauberer, die Heiler, die Musikanten, die Schlangenbeschwörer, die kefta-Verkäufer, die Geschichtenerzähler. Darüber steht brennend die Sonne, doch das bedeutet nichts. Dies ist der große Tag, der Tag an dem sie nach Marrakesch gekommen sind, in die Wunderstadt. Araber und Berber bevölkern den Platz, eine lebende Seite aus einem orientalischen Buch, die Welt, von der man dachte, sie existiere nicht mehr.
Aber sie existiert noch.”

Aus Cees Nootebooms “In der langsamsten Uhr der Welt – Reisen in Afrika” (Suhrkamp).

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Aus der Sahara.

Samstag, 24. Oktober 2009

The dunes are changed by the wind, but the desert never changes.
- Paulo Coelho, The Alchimist

Dieses Photo stammt aus der Marokkanisch-Algerischen Grenzregion, für die vom Auswärtigen Amt eine gesonderte Terrorwarnung vorliegt. In Wirklichkeit besteht vor allem Gefahr durch Schlangen, die, wie uns Mohammed, unser einheimischer Reiseführer, scherzend mitteilt, aber nur Frauen beißen. Mit dem so gewonnenen Gefühl der Sicherheit bleibt der Landrover am Fuße der Dünen zurück und es geht zu Fuß auf einen der zahlreichen Gipfel. Dort angelangt genießt man das Schauspiel des vollen Mondes auf der einen und der untergehenden Sonne auf der anderen Seite.
Weitere HDRs, auch vom Sonnenuntergang, gibt’s bei Picasa.

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مسجد الحسن الثاني

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Ich hoffe mal, dass die arabische Schrift in der Überschrift dargestellt wird. Für den Fall, dass dort nur wirre Zeichen auftauchen, oder die noch unwahrscheinlichere Möglichkeit, dass dies jemand nicht lesen kann, hier die deutsche Übersetzung: Moschee Hassan II.

Diese imposante Moschee in Casablanca bietet Platz für 25.000 Gläubige und ist, dank des 210 Meter hohen Minaretts, der höchste Sakralbau der Welt.

Auf dem HDR-Photo sieht man den Vorhof im Sonnenuntergang. In groß sieht dies wesentlich beeindruckender aus, es lohnt sich also ein Mausklick.

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Chillout.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Wenn man den ganzen Tag mit Extremsport, wie zum Beispiel

- am Meer rumliegen,
- auf dem Meer rumliegen (für ein paar Dirham haben wir eine quietsch gelbe Luftmatratze erstanden),
- im Meer rumliegen (die Wellen waren ziemlich stark…),
- und natürlich Essen (viel Essen),

verausgabt hat, dann kann man froh sein, abends noch in die nächste Bar zu kommen.
Ab und zu schafften wir es sogar noch eine weiter. Dann bot sich, bei orientalischer Livemusik, folgender Anblick.

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