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On a bridge across the Severn on a Saturday night…

Donnerstag, 2. September 2010

Anders als in dem Song von Hurts (http://www.youtube.com/watch?v=Kuwdw7KmGwA), der mich momentan allmorgendlich auf dem Weg in die Arbeit begleitet, führt diese Brücke nicht über den längsten Fluss Großbritanniens. Es gibt auch keine Susie, die hier den “man of her dreams” trifft. Um ganz ehrlich zu sein handelt es sich dabei noch nicht einmal um eine Brücke, sondern vielmehr um einen Steg der 300m hinaus ins Rote Meer führt und der zum Zeitpunkt des Sonnenunterganges eigentlich schon geschlossen sein müsste.
Aber definitiv liegt etwas in der Luft, als die ägyptische Sonne untergeht – die Göttin Nut sie verschluckt – und das sanfte Meer wundervoll einfärbt. Wahrlich; “it’s such a wonderful life”.

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Madeira 180° Panorama.

Sonntag, 29. August 2010

Ich habe heute Morgen in Mark Twains „Reise durch die Alte Welt“ (Hoffmann und Campe Verlag) einen Satz gelesen, der mich schmunzelnd an die Kanaren Kreuzfahrt zurückdenken ließ:

„Wir suchten uns eine Luxuskabine aus, die Steuerbord vor dem Rad ‚unter Deck‘ lag. Sie enthielt zwei Schlafkojen, ein trübes Deckenlicht, einen Ausguß mit einer Waschschüssel und eine lange, üppig gepolsterte Truhe, die teils als Sofa und teils als Versteck für unsere Sachen dienen sollte. Trotz aller dieser Einrichtungsgegenstände war noch genügend Raum vorhanden, um sich darin umzudrehen, aber nicht, um eine Katze herumzuschwingen, jedenfalls nicht mit völliger Sicherheit für die Katze.“

Das Bild stammt aus Madeira, das Twain Kapitän Marryat mit den Worten beschreiben lässt: “Ich kenne keinen Ort auf der Erde, der einen so in Erstaunen setzt und so entzückt, wenn man zum ersten Male hinkommt, wie Madeira.” und ist aus sechs Einzelphotos zusammengesetzt.

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Lobby.

Samstag, 20. Februar 2010

Während sich mein Vorposter einen doch durchaus gemütlich anmutenden Ast zum Entspannen aussucht, bevorzuge ich doch die eher klassische Variante, ein Hotel am Atlantik.
Schade, dass ich jetzt nicht dort in der Lobby, oder das kurze Stück weiter am Strand sein kann, sondern hier im kalten, regnerischen Karlsruhe :-) .
Aber immerhin kommen bei der Betachtung schöne Erinnerungen hoch.

Der Gauklerplatz.

Montag, 9. November 2009

“Djemaa el-Fna, Versammlungsort der Toten, ein weitläufiger Platz von der Farbe getrockneten Bluts. Dort herrscht Trubel, herrscht immer Trubel. Aus der Umgebung sind, wie sie das schon seit Jahrhunderten tun, Berber gekommen. Und der der Fremde, der mit jeder Sekunde fremder wird, darf auch dabei sein, ein bleicher Zuschauer auf einem orientalischen Jahrmarkt, ein Spaßmacher mit einem Guckkasten, Teil einer Minderheit, die man nicht belästigt.
Es sieht aus, als sei es schon immer so gewesen: Das Gebäude der Busgesellschaft, das Postamt, die Medina umklammern den Platz, und auf diesem die Zauberer, die Heiler, die Musikanten, die Schlangenbeschwörer, die kefta-Verkäufer, die Geschichtenerzähler. Darüber steht brennend die Sonne, doch das bedeutet nichts. Dies ist der große Tag, der Tag an dem sie nach Marrakesch gekommen sind, in die Wunderstadt. Araber und Berber bevölkern den Platz, eine lebende Seite aus einem orientalischen Buch, die Welt, von der man dachte, sie existiere nicht mehr.
Aber sie existiert noch.”

Aus Cees Nootebooms “In der langsamsten Uhr der Welt – Reisen in Afrika” (Suhrkamp).

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Aus der Sahara.

Samstag, 24. Oktober 2009

The dunes are changed by the wind, but the desert never changes.
- Paulo Coelho, The Alchimist

Dieses Photo stammt aus der Marokkanisch-Algerischen Grenzregion, für die vom Auswärtigen Amt eine gesonderte Terrorwarnung vorliegt. In Wirklichkeit besteht vor allem Gefahr durch Schlangen, die, wie uns Mohammed, unser einheimischer Reiseführer, scherzend mitteilt, aber nur Frauen beißen. Mit dem so gewonnenen Gefühl der Sicherheit bleibt der Landrover am Fuße der Dünen zurück und es geht zu Fuß auf einen der zahlreichen Gipfel. Dort angelangt genießt man das Schauspiel des vollen Mondes auf der einen und der untergehenden Sonne auf der anderen Seite.
Weitere HDRs, auch vom Sonnenuntergang, gibt’s bei Picasa.

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Grüße von der Blumeninsel.

Montag, 19. Oktober 2009

Nachdem in Deutschland der Herbst immer mehr um sich greift, will ich versuchen mit dem folgenden Photo wieder ein wenig Sommerstimmung zurückzuholen. Aber um ehrlich zu sein, ist es mir, nach Betrachten des Bildes noch genauso kalt wie zuvor – vielleicht sollte ich mal die Heizung anmachen. Der Shot kommt aus dem Botanischen Garten der Blumeninsel Madeira, auf der es jetzt bestimmt viel angenehmer ist als hierzulande.

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Chillout.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Wenn man den ganzen Tag mit Extremsport, wie zum Beispiel

- am Meer rumliegen,
- auf dem Meer rumliegen (für ein paar Dirham haben wir eine quietsch gelbe Luftmatratze erstanden),
- im Meer rumliegen (die Wellen waren ziemlich stark…),
- und natürlich Essen (viel Essen),

verausgabt hat, dann kann man froh sein, abends noch in die nächste Bar zu kommen.
Ab und zu schafften wir es sogar noch eine weiter. Dann bot sich, bei orientalischer Livemusik, folgender Anblick.

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South Africans.

Mittwoch, 23. September 2009

Nachdem ich letzte Woche vier Klausuren geschrieben und damit das letzte Semester gut hinter mich gebracht habe, ist nun endlich wieder Zeit für ein kleines Update.
Das Bild stammt aus Kapstadt. Die drei Leute darauf waren erst ein wenig enttäuscht als sie herausfanden, dass ich kein Reporter war, der sie berühmt machen würde, freuten sich aber trotzdem über die paar Rand die ich Ihnen gab.
Wirklich nette Menschen. Sehr schönes Land. Und bald auch noch mit Fußball :-) .

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Über den Wolken.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Auf dem Flug von Hanoi nach Siem Reap hatte ich das große Glück in einer halb leeren Maschine zu sitzen, so dass ich mir meinen Sitzplatz quasi frei wählen konnte (Stewardess, nach einem freundlichen Grinsen: “Do you wanna sit in the front?”). Ich wählte einen an der Seite des nahenden Sonnenunterganges, weit entfernt vom störenden Flügel und ließ alsbald mein Essen kalt werden um stattdessen den Speicherchip der Kamera zu füllen. Herausgekommen ist dabei, unter anderem, das folgende Bild.

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Face to Face.

Montag, 6. Juli 2009

Als diese Gesichter des Staatstempels Bayon in der ehemaligen, nunmehr zerfallenen Hauptstadt Angkor Thom neu waren, war Kambodscha eine Hochkultur mit fünf Ernten im Jahr. Heute ist es noch eine. Ein Großteil der Bevölkerung lebt ihn Armut, etwa 80% können nicht lesen und schreiben.
Doch die glorreiche Vergangenheit schimmert immer wieder durch, in Form von unzähligen Tempeln, die plötzlich im Urwald auftauchen und den schwitzenden Urlauber ins Staunen bringen.

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